IC Regelwerk


 

 

IC Regelwerk des Hagalaz-Clans

Vorwort

Da wir uns nicht nur als Familie sehen, sondern auch als eine große Gemeinschaft, ist es wichtig einen gemeinsamen Tenor zu erstellen, welcher unabhängig äußerer Einflüsse, wie zum Beispiel dem Aufenthaltsort, für jeden Hagalaz gilt. Dies dient zum einen dazu, dass der Name Hagalaz, welcher für eine Tradition steht, nicht in den Dreck gezogen wird, zum anderen sollen diese Regelungen ein besseres miteinander ermöglichen und den Umgang untereinander erleichtern, sowie sicherstellen dass die Riten und Lebensweisen des Clans nicht in Vergessenheit geraten. Somit möchten wir sicherstellen eine harmonierende Gemeinschaft weiter auszubauen und bestehendes zu erhalten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Grundeinstellung und wichtige Ziele des Clan's
  2. Allgemeines Verhalten und Umgang mit Anderen
  3. Rangordnung innerhalb des Clan's
  4. Regelungen: Informationen und Wissenssammlung
  5. Regelungen: Handwerk und Herstellung
  6. Regelungen: Magie und ihre Verwendung
  7. Regelungen: Religionen und Glauben
  8. Regelungen: Besitztümer und Ländereien
  9. Regelungen: Bundschluss, Adoption und Erbfolge
  10. Regelungen: Beschlüsse und Änderungen



1. Grundeinstellung und wichtige Ziele des Clan's

Der Hagalaz Clan besteht schon seit vielen Generationen und ist weit verzweigt, wodurch er in mehreren Kulturen und Gebieten vertreten ist. Das Markenzeichen ist wohl die tiefe Verbundenheit mit den nordischen Ritualen und Lebensweisen, welche sich über die Jahre dennoch weiter entwickelt haben. So ist es nicht verwunderlich dass jene, die dem Hagalaz Clan angehören, offen und tolerant anderen gegenüber sind, ungeachtet dessen welcher Religion oder Rasse sie angehören, mit vereinzelten Ausnahmen. Zudem ist es den Hagalaz von Grund auf ein Bedürftnis Wissen zu sammeln und zu verwahren sowie anderen zu helfen, wo sie Hilfe benötigen, auch wenn sie letzteres auf ihre Art tun. Auf der anderen Seite wirken sie auf die meisten recht geheimnisvoll, wenn es darum geht ihr Wissen zu teilen, vor allem wenn es um ihre Bräuche und Riten geht die für die meisten Außenstehenden verborgen bleiben sollen, denn nur ein echter Hagalaz weiß jene angemessen zu würdigen, aber auch ihre teils selbst entwickelten Kampfkünste die von Generation zu Generation weiter gegeben werden, werden den wenigsten erklärt oder gar bei gebracht. Wichtig ist jedoch, egal zu was ein Hagalaz berufen ist, sei es der einfache Handwerker, dem Heiler oder den Magiern, sowohl Körper als auch Geist stehen bei ihnen gleichauf, denn was bringt es einem Magier körperlich schwach zu sein oder einem Krieger dumm wie Kodomist. Fordern, fördern und alle Aspekte des Körpers und des Geistes im Gleichgewicht trainieren und schulen schafft die Voraussetzung den Riten, Bräuchen und den Ahnen gerecht zu werden.

2. Allgemeines Verhalten und Umgang mit Anderen

Hinter jedem Hagalaz steht ein weiterer der ihm ohne etwas zu verlangen den Rücken stärkt und ihn unterstützt, denn Blut ist für sie dicker als Wasser oder Magie, dies stellen sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter Beweis. So ist es nicht verwunderlich, dass sie untereinander das meiste mit ihrer Familie teilen, füreinander sorgen und acht geben. Dies spiegelt sich auch in ihrem Verhalten denen gegenüber wider, die nicht dem Clan angehören. Jedoch haben die meisten eine etwas weitsichtigere Einstellung zum Thema Helfen, so tragen sie nicht jedem alles hinterher, sondern versuchen ihnen dabei zu helfen wie sich selber helfen. Jemand der körperlich schwach ist, werden sie nur selten die körperlichen Lasten abnehmen, sondern würden eher mit ihnen trainieren dass sie es dabei in Zukunft einfacher haben ihre Dinge zu erledigen.
Anderen Völkern gegenüber stehen sie meist freundlich bis neutral gegenüber da es viele Dinge gibt die sie miteinander verbinden, Kal'dorei, Zwergen, Pandaren, Worgen und Tauren fühlen sie sich durch die Nähe zur Natur und den spirituellen Wegen stärker verbunden, Menschen, Gnomen, Orcs und Draenei sehen sie sich freundlich bis neutral gegenüber. Trolle sind eine gewisse graue Zone, da sie durchaus naturverbunden sind und eine starke Verbindung mit der Geisterwelt besitzen, dennoch werden sie meist vorsichtig-neutral behandelt. Sin'dorei und Goblins sind nicht unbedingt ihre bevorzugten Gesprächspartner, da ein Hagalaz nicht nachvollziehen kann, warum man aus Gier etwas zerstören muss, allerdings haben auch kein Problem damit jene von ihren zerstörerischen Handlungen mit aller Härte abzuhalten. Die Verlassenen und alle Arten von untotem Gezücht könnte man als die Nemesis eines Hagalaz bezeichnen, wo sie jene sehen, wollen sie es ohne Ausnahme und Rücksicht auf Verluste vom Erdboden tilgen. Trotz ihrer grundsätzlichen Einstellung anderen Völkern gegenüber, kann es passieren dass jene dennoch deutlich im Ansehen eines Hagalaz sinken was bis zur absoluten Ablehnung und deren Auslöschung gehen kann. Meist bezieht sich dies auf die Benutzer dunkler Künste, Schatten- oder gar Leerenpriester sind gegen die Natur und gehören gebannt und/oder vernichtet, ebenso wie alles das eigentlich Tod sein sollte und dennoch lebt. Bei Ungleichgewichtsdruiden zum Beispiel ist es abhängig ob man ihn noch ins Gleichgewicht zurück bringen kann, wenn nicht ist auch er gegen die Natur und das wofür ein Hagalaz sthet, ein stark korumpierter Magier ist ein ebensolcher Fall. Doch am kritischsten werden Nethermanten betrachtet, ein Hexenmeister ist von Grund auf nicht einmal Ansatzweise im Freundesbereich und steht unter genauster Beobachtung, denn Dämonen sind wie untotes Gezücht der Feind allen Lebens. Demnach gelten auch spezielle Regelungen im Bezug auf Magie und ihre Verwendung, auf die im Punkt 6 genauer eingegangen wird.

3. Rangordnung innerhalb des Clan's


3.1 Der kleine Rat der Hagalaz

Der kleine Rat der Hagalaz ist der feste Kern des Hagalaz Clan's und entscheidet über alle Geschicke inner- und außerhalb des Clan's. Geführt wird er von dem derzeitigen Oberhaupt, Rogan Faol Hagalaz, welcher in allen Punkten das letzte Wort hat. Der Rat setzt sich neben dem Oberhaupt aus dem amtierenden Clanvorsteher, derzeit Erlendur Meliv Hagalaz, der Hocharchivarin, derzeit Saryna Hagalaz, sowie dem Obersten Herse Ragnar Hagalaz zusammen. Die Sitzungen des kleinen Rates entscheiden über grundlegende Veränderungen, jedoch auch Anpassungen, Traditionen, Ritualen aber auch der Ländereiverwaltung, Verträgen und eben alles weitere was das Leben des Clan's beeinflusst. In der Regel wird zuerst der kleine Rat einberufen bevor Vorschläge und Entscheidungen im großen Rat besprochen, diskutiert und abgestimmt werden. Da das Oberhaupt jedoch wie bereits erwähnt in allen Punkten das letzte Wort hat kann es dabei durchaus auch uneinig bis hin zu wild zugehen, sollte es sich entgegen aller Ratschläge gegen seinen Rat stellen und etwas auf eigene Faust durchsetzen.

3.2 Der große Rat der Hagalaz

Der große Rat wird aus dem kleinen Rat und den restlichen Vorstehern, Archivaren und Herse gebildet. Sie sollen die Dinge, welche im kleinen Rat besprochen wurden, abwägen und ihre Meinung darüber kund tun, ob die neu gesetzten oder abgeänderten Ziele umsetzbar sind oder nicht, beziehungsweise mit welcher Gegenwehr sie rechnen müssten, sowohl innerhalb wie auch außerhalb. 

3.3 Ränge und Titel

3.3.1 Oberhaupt

Das Oberhaupt des Clan's hat die Verantwortung für alle Mitglieder, egal ob sie sich nun direkt innerhalb der Sippe befinden oder außerhalb in einem abgezweigten Familienstamm. Das Oberhaupt wird jedoch nicht demokratisch gewählt sondern durch Erbrecht weiter gegeben. So hat grundsätzlich der erstgeborene Sohn der Hauptlinie mit erreichen der Volljährigkeit die Pflicht das Erbe des Oberhauptes nach dessen Ableben an zu treten und weiter zu führen, im Sinne des Clans. Verstirbt es vorzeitig oder wird durch schwere Vergehen verbannt, geht das Amt somit an jenen über, sofern er die Volljährigkeit erreicht hat. Ist er im Sinne des Clans noch minderjährig oder ist überhaupt kein Sohn vorhanden, geht das Amt automatisch an den nächst älteren Bruder des Oberhauptes über bis der älteste Sohn das 18te Lebensjahr vollendet und somit das bundfähige Alter erreicht hat und den Clan übernimmt. Ist kein Sohn vorhanden wird die Hauptlinie mit dem nächst jüngeren Bruder des Oberhauptes weiter geführt. Eine Frau kann jedoch niemals den Rang des amtierenden Oberhauptes einnehmen.
Sonderregelung: Sollte der älteste Sohn nicht vom eigenen Blut sein, sondern adoptiert und es existiert ein jüngerer Sohn von eigenem Blut, wird der Adoptierte übersprungen und der nächste volljährige leibliche Sohn eingesetzt, der übergangene Sohn wird dadurch automatisch zum Clanvorsteher und übernimmt den Rang des Oberhauptes nach dem Ableben des amtierenden Oberhauptes, sofern jener keine eigenen Söhne besitzt. Ist der älteste lebende Sohn von eigenem Blut, übernimmt sein jüngerer Bruder, so er das Bundfähige Alter erreicht hat, das Amt des Clanvorstehers.

3.3.2 Clanvorsteher

Der Clanvorsteher ist derjenige, welcher in Abwesenheit des Oberhauptes in seinem Namen entscheidet und ihn vertritt. Somit kann jedes Anliegen, welches das Oberhaupt erfordert ebenso mit dem Clanvorsteher geklärt werden. Zusätzlich hat er die Verantwortung über die Vorsteher und ist derjenige an den sie die monatlichen Berichte abgeben und sich verantworten müssen.

3.3.3 Hocharchivarin

Die Hocharchivarin ist das Gedächtnis und die moralische Stimme der Ahnen. Ihre Aufgabe liegt darin einerseits das gesammelte Wissen des Clans zu bewahren und hüten, jedoch auch den Lehren der Ahnen und Vergangenheit Gehör zu schenken und sie vor dem Clan und dem Rat zu vertreten. Zustäzlich ist sie für die Rechtssprechung des Clans verantwortlich von kleinen bis mittelschweren Vergehen an selbigem. Ihr unterstehen die Archivare und Gelehrten des Clans. Dieses Amt wird durch das Oberhaupt vergeben und ist an keine Erbfolge gebunden, jedoch ist es üblich es an die älteste Tochter der amtierenden Hocharchivarin zu übergeben, sollte sie aus verschiedenen Gründen jenes nicht mehr ausüben können.

3.3.4 Oberster Herse

Der Oberste Herse ist das kriegerische Herz des Clans. Er kümmert sich um alle belange, welche mit den Kriegern, der Verteidigung oder auch Angriffen zu tun hat, er kümmert sich um die Diplomatie sowie das Training und die Ausbildung. Ihm unterstehen die Herse sowie die Krieger des Clans. Der Oberste Herse wird ebenso vom Oberhaupt verliehen und ist an keine Erbfolge gebunden. Meist wird hierfür ein Kampftunier abgehalten um den neuen Obersten Herse zu wählen, sollte der derzeitige aus Gründen sein Amt nicht mehr ausführen können.

3.3.5 Vorsteher

Der Vorsteher ist meist in den Nebenzweigen des Clan's zu finden und führt jene im Sinne des Oberhauptes und Clan's an. In dieser Funktion haben sie für die kleineren Familienzweige das letzte Wort und erfüllen dort eine ähnliche Position wie das Oberhaupt des Clans. Sie werden in der Regel vom Oberhaupt selbst oder dem Clanvorsteher ernannt und müssen sich vor letzterem verantworten und Rechenschaft ablegen.

3.3.6 Archivare

Die Archivare sind, wie die Hocharchivarin, das Gedächtnis und Moral des Clans und der einzelnen Sippen. Meist sind sie an der Seite eines Vorstehers zu finden, jedoch auch in der Hauptfamilie als Unterstützung der Hocharchivarin. Ernannt werden sie in der Regel von ihr selbst, ebenso wird von ihr geregelt in welchen Bereichen, sollten sie in der Hauptsippe bleiben, sie zuständig sind und müssen sich vor ihr verantworten in Dingen welche ihrem Bereich entsprechen.

3.3.7 Herse

Die Herse sind gleichermaßen in der Hauptlinie wie auch den Nebenlinien als Offiziere vorhanden und vertreten dort den Obersten Herse. Im vergleich zu den Vorstehern und Archivaren haben sie keine eigenständige Funktion, da das Kriegswesen und die Diplomatie eine empfindliche Angelegenheit ist und somit dem Obersten Herse obliegen. Im vor ihm haben sie sich ebenso zu verantworten und Rechenschaft ab zu legen. Im Kriegsfall steht das Wort des Obersten Herse grundsätzlich über dem der Vorsteher und der Archivare. Ernannt werden sie vom Obersten Herse oder dem Oberhaupt selbst.

3.4 Die Kasten und die Sippe

Innerhalb der Sippe, also jenen die dem Clan fest angehören und die Familie bilden, existieren verschiedene Kasten welche sich wiederrum in einzelne Bereiche aufteilen. Wichtig ist zu beachten dass diese alle gleichberechtigt und somit gleichgestellt sind. Das soll vorbeugen dass ein einfacher Handwerker sich von einem Krieger herum komandieren lassen muss, da wir eine Familie und einen Clan bilden. Wer in die einzelnen Sippen aufgenommen wird, entscheiden die verschiedenen Anführer, in welche Kaste sie aufgenommen werden entscheiden die dafür zuständigen Ranghöheren, da ein Druide zum Beispiel ein Gelehrter, aber auch ein Krieger sein kann, so wird dies für jeden einzelnen individuell entschieden.

3.4.1 Die Sippe

Die Sippe ist das Herz des Clans und nichts geht über die Sippe, denn der Schutz des einzelnen hängt von der gesamten Gemeinschaft ab. Hier finden sich einfache Leute, Eltern, Handwerker, Bauern, Händler und so weiter. 

3.4.2 Die Gelehrten

Die Kaste der Gelehrten umfasst in der Regel die meisten Magiewirker, aber auch Schamanen, Priester oder die Medicus, aber auch Magieunbegabte welche aufgrund ihrer Studien und ihrem Wissen eine wichtige Funktion erfüllen können.

3.4.3 Die Krieger

Sie bilden das Herz des Kriegswesens, seien es einfache Schwertkämpfer bis hin zu Bogenschützen, aber auch Kampfmagier, Druiden und Greifenreiter können hier zu finden sein. Eine besondere Gruppe innerhalb bilden die Haruzken, ein Elitetrupp der sich auf Infiltration, Spionage und Informationsbeschaffung sowie Spionageabwehr spezialisiert hat. Dieser kleine Trupp untersteht direkt dem Rat.

3.4.4 Handwerksmeister, hochrangige Magier und Geächtete

Im Familienverbund ist jeder Volljährige dem anderen Gleichberechtigt, dennoch gibt es in den einzelnen Handwerks- und Wissensbereichen vereinzelte die ihrem Gebiet vorstellig sind, so sollte sich in magischen Dingen ein Magier niemals über die fachlichen Entscheidungen eines Erzmagiers hinweg setzen. Lediglich jemand der zum Geächteten innerhalb der Familie gebrandmarkt wurde durch zwei Brandzeichen in den Handinnenflächen, steht unter jedem volljährigen Familienmitglied und wird gleichgesetzt mit einem Kind. Als Geächteter hat man sich dahingehend zu beweisen, dass man aus seinem Fehler gelernt hat und dafür Reue zeigt und sich wieder in die Familie einbringen will. Wer bereits einmal ein Geächteter war hat keinerlei Möglichkeiten mehr jemals den Rang eines Archivars, Vorstehers oder Oberhauptes zu erreichen, zudem, sollte er erneut ein Verbrechen an der Familie begehen welches die Brandmarkung zum Geächteten nach sich ziehen würde, wird er erneut als Verbannter gebrandmarkt.

3.4 Verbannte

Verbannte sind jene die wiederholt schwere Verbrechen an der Familie, ihren Regeln und Ritualen begangen haben oder ein so schweres Verbrechen begangen haben, dass sie ohne die Möglichkeit sich zu beweisen verbannt werden. Jenen wird der Daumen der Führungshand abgeschnitten und eine Schlange in die Stirn geschnitten, ohne Betäubung. Zudem wird es ihnen bei Todesstrafe verboten den Namen Hagalaz zu führen, sondern müssen sich ab diesem Moment "Hurgatz" nennen. Jegliche Verbindung, sei es ein Bundschluss, die leiblichen Kinder, Ländereien und Besitz werden ebenfalls aufgehoben und jenem aberkannt. Er hat sich von jedem Hagalaz fernzuhalten, da ihm sonst der Tod droht. Bei besonders schweren Vergehen (wie zum Beispiel Mord an der Familie) kann derjenige auch sofort zum Tode verurteilt werden. Jeder Verbannte hat jedoch nach drei Mondläufen die Möglichkeit vor den Rat zu treten und um eine Begnadigung zu bitten, hierbei kann er alles vorlegen und anführen, dass den Rat dazu stimmen könnte ihn zu begnadigen. Wird dem statt gegeben wird er wieder in die Familie aufgenommen und alle seine Vergehen werden als verbüßt betrachtet und nie wieder erwähnt, doch er erhält weder seinen Partner noch seine Kinder und auch seinen Besitz nicht wieder zurück sondern muss komplett von neuem anfangen, wird dem Antrag auf Begnadigung widersprochen, erwartet ihn der sichere Tod.

4. Regelungen: Informationen und Wissenssammlung

4.1 Ansammlung

Ein Hagalaz ist stetig darum bemüht jede Form von Wissen zu erforschen und zu sammeln, sie zu katalogisieren und anschließend zu archivieren wobei hier zwischen verschiedenen Dingen differenziert werden muss. Innerhalb des Clan's gibt es nur sehr wenig Wissen welches nicht mit der Familie geteilt wird und bezieht sich meistens auf magisches Wissen der verschiedenen Schulen, alleine schon zum Selbstschutz wird nicht jedem zu den verschiedenen magischen Bereichen Zugang gewährt. Mit Außenstehenden teilen sie eher allgemein bekanntes Wissen und behalten familieninterne Aufzeichnungen, Rituale, Forschungen und ähnliches für sich, denn nur ein Hagalaz kann das Wissen eines Hagalaz verwenden.

4.2 Verwahrung

Jedem Wissensbereich steht ein Archivar über und wird in drei grobe Gebiete unterteilt, Handwerk, Magie und Geschichte. Wie bereits erwähnt wird hier zwischen allgemein bekanntem Wissen differenziert und dem claninternen Wissen. Wo einem Hagalaz bei ersterem eher freie Hand gelassen wird was er davon wem beibringt oder weiter gibt, untersteht die Entscheidung über das Weitergeben von Wissenssammlungen des Clan's dem zuständigen Archivar. Sollte jener nicht verfügbar sein obliegt die Entscheidung dem Oberhaupt oder den Vorstehern. Eine Ausnahme bildet hierbei der magische Bereich. So KANN jenes Wissen das im Bereich des Wirkers liegt (Der Magier zum Beispiel im Bereich arkane Schulen oder arkanen Forschungen) von ihm an Gleichgesinnte weiter gegeben werden. Allerdings muss er, sollten damit fahrlässig umgegangen werden und Fehler oder Probleme entstehen, sich vor dem Archivar und dem Rat dafür rechtfertigen.

4.3 Austausch

Eine weitere Sonderregelung kann getroffen werden, wenn es darum geht essenziell wichtiges Wissen zu erwerben im Austausch gegen die eigenen Forschungen. Hierbei muss jedoch deutlich abgewägt werden was man gibt und was man dafür erhält. Verboten ist es grundsätzlich claneigenes Wissen und Forschungen an zwielichtige Personen oder Organisationen weiter zu geben, an Dunkelwirker, Feinde oder ähnliches, da der Hagalaz Clan für das Behüten und Beschützen steht!

4.4 Infomrationsweitergabe

Im Allgemeinen sind auch anderweitige Informationen bezüglich des Clan's, ihrer Struktur, Aufenthaltsorte, Können und Fähigkeiten, Planungen und Ähnliches sowie allgemein Dinge, welche interner Quelle entstammen auch so zu behandeln und nicht ohne Erlaubnis für die Öffentlichkeit bestimmt.

5. Regelungen: Handwerk und Herstellung

5.1 Material

Innerhalb des Clan's hilft jeder jedem und Materialien sollten für die Allgemeinheit beschafft und zur Verfügung gestellt werden, da alle davon profitieren. So sollten zum Beispiel jene die in den Wald gehen um Holz zu sammeln auch darauf achten, ob sie vielleicht Kräuter finden welche sie mit sammeln, ein Koch kann die Felle oder Knochen von Tieren die für Mahlzeiten zubereitet werden aufheben und zur Weiterverwendung weitergeben. Wichtig ist, dass von allem alles genutzt wird und nicht überflüssig weggeworfen!

5.2 Herstellung Intern

Innerhalb des Clan's wird es nicht gerne gesehen, etwas dafür zu verlangen wenn man darum gefragt wird, ob ein Tischler zum Beispiel etwas für einen herstellen kann, denn die Hagalaz vertreten das Prinzip "Jeder-hilft-Jedem". Natürlich ist auch darauf zu achten seine Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen zu erledigen, jedoch ist der Handwerker, in diesem Fall der Tischler, nicht dazu verpflichtet auch noch extra die Materialien zu besorgen oder Materialien von anderen Aufträgen zu nehmen, sollten für den neuen Auftrag nicht mehr genügend da sein ist es sehr wünschenswert dass der Auftraggeber sich, soweit es möglich ist, um die Beschaffung der Materialien selbst kümmert.

5.3 Herstellung Extern

Im Gegensatz zur Herstellung von Dingen innerhalb der Familie, kann der Handwerker durchaus etwas verlangen wenn jemand von außerhalb einen Auftrag gibt, jedoch sollte es dem Aufwand und dem Material, sofern dieses nicht gestellt wird, angemessen sein. Auch hier gilt den Auftrag nach bestem Wissen und Gewissen zu erledigen. (Zum Punkt Geld und Wert findet ihr eine Richtlinie unter Punkt 10 Zusätzliche OOC-Regeln)

5.4 Lagerverwaltung

Die Verwaltung der einzelnen Lager obliegt dem dort ansässigen Vorsteher oder gegebenenfalls, sollte er anwesend sein, dem Oberhaupt. Auch können die Archivare für ihre Bibliotheken, Aufzeichnungen und sonstigen Dingen und deren Verwaltung Entscheidungen treffen. Es sollte darauf geachtet werden dass je nach Gegebenheiten von verschiedenen Dingen immer ein gewisser Grundbedarf abgedeckt wird, wie zum Beispiel Kräutern, Salben und Verbänden, aber auch Lebensmitteln um eine Grundversorgung zu gewährleisten.

6. Regelungen: Magie und ihre Verwendung

6.1 Grundlegendes

Grundsätzlich achten alle Magier der Familie darauf, nur dann Magie einzusetzen wenn es wirklich erforderlich ist, da sie nicht zum Spaß oder der Bequemlichkeit da ist. So wird man ein Feuer vorzugsweise mit Feuersteinen oder ähnlichem Entzünden, anstatt mit einem Feuerzauber, Wunden mit Kräutern, Nadel und Faden geheilt werden anstatt durch heilende Magie oder auch zum Beispiel eine Leiter besorgt um an etwas heran zu kommen anstatt den Gegenstand mittels Magie zu sich schweben zu lassen. Ebenso werden Teleport- und Portalzauber nur dann verwendet wenn eine weite Reise unzumutbar ist oder es in diesem Moment wirklich nicht anders geht, denn jeder gewirkte Zauber hinterlässt ein Echo im Nether und stellt somit eine potentielle Gefahrenquelle für die Welt dar welche man schützen will. Zudem korumpiert der übermäßige Gebrauch von Magie und macht bequem was wiederum den Körper und Geist schwächt. Somit ist jeder Magier verpflichtet den angemessenen Gebrauch von Magie den jüngeren sowie den Schülern zu vermitteln und beizubringen.

6.2 Leben des Schülers

Ein Schüler der Magie, egal welcher Form darf ohne die ausdrückliche Erlaubnis seines Lehrers / Mentors eigenmächtig keine Zauber wirken, da der Schüler in der Regel noch nicht das Feingefühl, die Beherrschung und die Weitsicht hat was ein Zauber anrichten kann oder welche Folgen es haben kann wenn der Zauber schief geht. Jeder Schüler hat EINEN Lehrmeister / Mentor und nur jener ist für die Ausbildung des Schülers zuständig, sofern der Lehrer nicht explizit einen weiteren nennt, der ihn in gewissen Bereichen unterstützen soll, doch auch wenn dies der Fall ist, hat derjenige dem er zugeteilt ist das letzte Wort da er für seinen Schüler auch die Verantwortung trägt.

6.3 Verbotene Magie

Aufgrund der Vielfalt an magischen Formen und der Philosophie des Hagalaz Clans gibt es Bereiche welche entweder nur eingeschränkt verfügbar sind oder gänzlich verboten. Dies bedeutet, ist die Magieform eingeschränkt, darf man sie lediglich in der Theorie studieren und auch das nur unter strengster Aufsicht, ihr praktisches Wirken ist jedoch in jeglicher Form verboten. Ist eine Magieform jedoch gänzlich verboten stellt alleine das theoretische studieren jener einen schweren Regelverstoß dar, ihre praktische Ausübung führt mindestens zu einer Verbannung ohne eine Möglichkeit jemals begnadigt zu werden!

Eingeschränkte Magieformen

  • Nethermantie - Feuer
  • Nethermantie - Flüche und Gebrechen
  • Schattenmagie - Flüche
  • Voodoo - Rituale



Verbotene Magieformen

  • Runenmagie - Nirlen er Anoharg (Muster der Beherrschung)
  • Naturmagie - Ungleichgewicht
  • Schamanismus - Versklavung der Elemente
  • Arkane Magie - Schule der Nekromantie
  • Nethermantie - Dämonologie
  • Schattenmagie - Alle Formen, ausgenommen Flüche
  • Leerenmagie - Alle Formen
  • Felmagie - Alle Formen
  • Voodoo - Schattenmagie
  • Todesritter - Alle Formen



6.4 Lehrpflicht

Kristallisiert sich bei einem jungen Familienmitglied eine natürliche Affinität zu einer bestimmten Magieform heraus, so sind die erfahrenen Magier dieses Bereichs dazu verpflichtet ihn als Schüler aufzunehmen und auszubilden, zum Schutz des Kindes als auch dem Rest der Familie. Sollte in dem jetzigen Bereich der Familie niemand zu finden sein, der diesen Bereich beherrscht, muss das Kind für die Zeit seiner Ausbildung in einen anderen Familienbereich gebracht werden. Sollte niemand in der Familie vorhanden sein, der in diesem Bereich eine abgeschlossene Ausbildung hat, muss er zu anderen öffentlichen Schulen und Einrichtungen zur Ausbildung gebracht werden.

7. Regelungen: Religionen und Glauben

7.1 Die Hagalaz und die Götter

Ein Hagalaz ist im Allgemeinen den meisten Kulturen und Völkern gegenüber offen eingestellt, so ist es auch nicht verwunderlich dass sich bei der Familie über Generationen hinweg mehr und weniger verehrten Götter und Ahnen heraus kristallisiert haben. So wie jeder Gott über verschiedene Eigenschaften verfügt symbolisiert es ebenso die Vielfalt der Familie. Zudem wird jedem Mondlauf ein Gott zugesprochen in dessen Zeichen die Eigenschaften des Gottes oder Ahnen besonders zur Geltung kommen sollen, ob dies aber wirklich so ist oder sich einfach nur über die Zeit als Ritus so fest gesetzt hat sei dahingestellt. Jedenfalls verehren sie mehrere Götter und ihre Zeichen und kennen daher um viele Riten, doch nur weil einige Götter nicht in ihrem Götterkreis vorkommen bedeutet dass nicht dass sie ihnen gegenüber kein Interesse zeigen oder sie nicht anerkennen.

7.2 Der Pantheon der Druiden

Da vereinzelte der druidischen Götter durchaus in ihrem eigenen Kreis vorkommt, ist es nicht verwunderlich dass sie ein reges Interesse am Druidentum und dem Wissen darüber entwickelt haben, steht es doch für den Schutz der Natur und Heilung. So wird man niemals einen Hagalaz sehen der die druidischen Gottheiten geringschätzig abtut oder gar verleugnen würde, eher ist das Gegenteil der Fall.

7.3 Der Pantheon der Schamanen

Auch wenn die Elemente der Schamanen weniger Götter oder Ahnen sind sondern vielmehr das personifizierte Wesen ihres Elements, lässt die Verbindung der Schamanen zur Geisterwelt und ihre Lebensweise, welche denen der Hagalaz in manchen Punkten ähnelt, dieser Glauben ebenso starkes Interesse aufflammen. Dennoch interessiert einen Hagalaz wohl eher die schamanistische Lebensweise und die Lehre der Ahnen als ein feuriges Elementar.

7.4 Das Licht und das Universum

Die Lehren des Lichts sind für die meisten Hagalaz eher etwas das sie argwöhnisch betrachten, denn die Tatsache dem Universum etwas Gutes zu tun und dafür mit Lichtmagie "belohnt" zu werden wirkt doch etwas befremdlich, was auch daran liegen könnte dass das Licht keine wirkliche Verkörperung besitzt wie die anderen Götter. Trotzdem sind sie sich wenigstens in dem Punkt "Gutes tun und Bewahren" einig.

7.5 Die Loa und der Dschungel

Da die Hagalaz den Trollen gegenüber eher vorsichtig eingestellt sind haben sie auch keinen großen Bezug zu deren Loa und würden sie im ersten Moment eher als mächtige Tierwesen betrachten, denn wer Ursol und Ursoc kennt, die druidischen Bären, wird wohl auch einen Nalorakk ebenso als einen mächtigen Bären sehen.

8. Besitztümer und Ländereien

8.1 Besitztümer

Wie bei jedem anderen existiert auch bei einem Hagalaz Eigentum, auch wenn sie es eher mit ihrer Familie teilen als andere, dennoch gibt es gewisse Dinge bei denen auch ein Hagalaz nein sagt, zum Beispiel magische Dinge würde er niemals einem Unkundigen in die Hand drücken, alleine schon aus Selbstschutz, so sollte immer abgewägt werden bei kleineren Dingen, ob sie für den anderen eine Gefahr sind oder nicht, so kann zum Beispiel auch ein sachkundiger Magier kommen und einem Familienmitglied, der keine oder zu wenig Ahnung hat, einen magischen Gegenstand abnehmen und ihn verwahren, um die Familie dadurch zu schützen, gegebenenfalls kann ihm dann auch der Umgang damit bei gebracht werden. Größere Dinge wie zum Beispiel eine Schmiede, ein Haus oder gar Ländereien stehen in der Verwaltung des Rates und sind in der Regel, sofern sie nicht in Verwendung sind, von jedem Familienmitglied genutzt werden, nach Absprache mit dem zuständigen Vorsteher oder dem Oberhaupt. Dies soll den Zusammenhalt innerhalb der Familie symbolisieren, aber auch Möglichkeiten schaffen denen zu helfen die so etwas nicht haben.

9. Bundschluss, Adoption und Erbfolge

9.1 Der Bund des Lebens

Die offene Weltanschauung der Hagalaz ist auch im Bereich der Beziehung vertreten, so ist es auch gestattet dass sich gleichgeschlechtliche Paare bilden. Dennoch ist der Bundschluss selbst mehr wie nur ein paar Worte und Gestiken, sondern ein Versprechen auf Lebenszeit vor dem Clan, den Ahnen und den Göttern. Das versprechen die Riten und Traditionen der Familie weiter zu führen und auch den Namen Hagalaz weiter am Leben zu erhalten. Somit gelten bestimmte Regelungen und Voraussetzungen die erfüllt sein müssen bevor sie vor einen Vorsteher oder das Oberhaupt treten dürfen und den Bund erhalten. Eine Auflösung dieses Bundes kann nur aufgrund von schwerwiegenden Gründen erfolgen, denn ein so gewichtiges Versprechen lässt sich nur schwer lösen, ist es doch ein Bruch eines Rituals.

9.2 Voraussetzungen

  • Das Mindestalter um eine feste Beziehung haben zu dürfen beträgt 15, dies mag für viele seltsam erscheinen jedoch sollte zuerst gesichert sein dass die Entwicklung und die wichtigsten Dinge des Heranwachsens ohne größere Ablenkungen erfolgreich ist.
  • Um den Bund erhalten zu können, sind verschiedene Voraussetzungen notwendig. Als Erstes spielt das Alter eine feste Rolle, denn auch wenn man mit 16 bereits erwachsen ist bedeutet dass nicht, dass man schon bereit ist so eine weitreichende Entscheidung zu treffen. Deswegen ist das Alter von 18 das Minimalalter, was jedoch nicht ausschließt dass die Partner vorher eine Beziehung eingehen.
  • Die zweite Voraussetzung zum Bund, dass die beiden einen angemessenen Zeitraum vorher bereits eine Beziehung geführt haben (je nach IC Häufigkeit zwischen 3 und 6 OOC Monaten). So soll geprüft werden, ob beide auch auf Dauer zusammen passen und ihren Lebensweg gemeinsam bestreiten können, denn das restliche Leben kann eine sehr lange Zeit sein.
  • Eine weitere Voraussetzung ist, dass der außenstehende Partner seinen bisherigen Familiennamen ablegt und den Namen Hagalaz annimmt. Sollte derjenige der innerhalb der Familie den Bund möchte auf seinen Familiennamen verzichten und den seines Partners annehmen, werden beide aus der Familie verbannt.
  • Bei dem zukünftigen Partner darf es sich um keinen Dunkelwirker, Verbrecher oder Personen handeln die Tätigkeiten nachgehen welche innerhalb des Clans verboten sind.
  • Beide müssen glaubhaft darlegen können, dass sie in Zukunft für einander sorgen können und sich und die Kinder ernähren, sowie dass sie die Rituale und die Traditionen der Familie kennen, leben und an ihre Kinder weiter geben können.
  • Sonderregelung: Sollte bereits während der Beziehung die Zeugung eines Kindes bekannt werden, sind sie in der Pflicht den Bund einzugehen. Sollte das Kind auf die Welt kommen, bevor beide Partner 18 sind, werden sie von einem älteren Familienmitglied unterstützt. In dieser Zeit haben beide die Pflicht die Voraussetzungen für den kommenden Bundschluss zu treffen. Sollte der Außenstehende Partner männlich sein und sich weigern den Bund einzugehen, wird er verbannt und verliert somit alle Rechte und Pflichten an seinem ungeborenen Kind. Sollte der außenstehende Partner weiblich sein und sich weigern, wird sie ebenso davon gejagt und jede Verbindung zwischen ihr und den Hagalaz als ungültig erklärt da sie die Traditionen und Riten durch die Verweigerung verletzt haben.


9.3 Bundritus

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind und das Paar vor einen Vorsteher oder das Oberhaupt tritt obliegt ihm die letzte Entscheidung ob dieser Bund geschlossen werden darf oder nicht, in den meisten fällen, sofern keine schwerwiegenden Gründe vorliegen, wird dem dann jedoch zugestimmt. Anschließend wird verkündet, wann das Bundritual und die Feier stattfinden werden.

9.4 Adoption

Durch die Offenheit der Familie ist es nicht nur möglich als gleichgeschlechtliches Paar den Bund zu erhalten, sondern auch Kinder zu adoptieren. Allerdings herrschen für Adoptionen scharfe Voraussetzungen, welche genaustens eingehalten werden müssen um die Traditionen des Clans zu sichern.

  • Grundsätzlich darf jeder mit der Einwilligung des Rates ein Kind adoptieren und es somit zu einem Teil der Familie machen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Das Mindestalter des Elternteils / der Elternteile richtet sich nach dem bundfähigen Alter, vorher sind Adoptionen ausgeschlossen.
  • Vorzugsweise werden Paaren, welche den Bund bereits besitzen, eine Adoption eher zugesprochen als einem oder einer Alleinstehenden. Kann er oder sie jedoch nachweisen und belegen, dass sie alleine alle Voraussetzungen zu einem Bundschluss erfüllen kann, kann auch einem Alleinstehenden / einer Alleinstehenden ein Kind zugesprochen werden.
  • Sollte jemand bereits zwei leibliche Kinder besitzen, besteht nur die Möglichkeit ein weiteres Kind zu adoptieren, sofern kein drittes Kind erwartet wird.
  • Haben die zukünftigen Elternteile bereits einen leiblichen Sohn, dürfen sowohl Jungen wie auch Mädchen adoptiert werden, da die Erbfolge gesichert ist.
  • Haben die zukünftigen Elternteile zwei Mädchen und es ist nicht abzusehen, dass sie einen Sohn bekommen werden, darf ein Junge adoptiert werden um die Erbfolge zu sichern.
  • Sonderregelung I: Bei gleichgeschlechtlichen Paaren wird nur der erste adoptierte Sohn als leibliches Kind und von eigenem Blut angesehen, sofern das Kind jünger als 2 Jahre ist.
  • Sonderregelung II: Da bei gleichgeschlechtlichen Paaren der erste adoptierte Sohn als leiblich angesehen wird, bleibt das Kind, sollte sich das Paar trennen, bei demjenigen der das Blut der Hagalaz in sich trägt.



9.5 Erbfolge

Auch wenn die Erbfolge innerhalb der Familie kompliziert und für manche befremdlich wirken mag, erfüllt sie ihren Zweck im Sinne der Traditionen. Dennoch ist genaustens darauf zu achten, wer in welchem Verwandschaftsgrad zueinander steht. Personen die aus dem Clan verbannt werden, zählen innerhalb des Clans als tot wodurch die Erbfolge ab dem Tag der Verbannung greift.

  • Ein Familienmitglied gilt als verstorben wenn sein Körper für Tod erklärt wird, er verbannt wird oder er seit einem halben Jahr (6 OOC Monate) als verschollen gilt.
  • Sollte der weibliche Partner innerhalb einer Beziehung versterben, erbt ihr angetrauter männliche Partner alles.
  • Sollte der männliche Partner innerhalb einer Beziehung versterben, erbt der erste leibliche Sohn, ungeachtet dessen ob er die Volljährigkeit erreicht hat oder nicht. Im Falle einer Minderjährigkeit wird der Besitz von der Mutter im Sinne des Sohnes verwaltet bis er 16 ist. Sollte kein Sohn vorhanden sein, geht die Erbfolge auf den nächstälteren Bruder des Verstorbenen über. Sollte auch hier niemand vorhanden sein wird der Besitz vom Rat innerhalb des Clan's aufgeteilt.
  • Sollte ein Alleinstehender / eine Alleinstehende versterben, erbt der älteste leibliche Sohn. Sollte kein Sohn vorhanden sein geht das Erbe an den nächst älteren Bruder über, ist auch dieser nicht vorhanden wird der Besitz vom Rat innerhalb des Clans aufgeteilt.
  • Sind zwei Kinder vorhanden, erbt der älteste leibliche Sohn 90% des Besitzes und des Eigentums, sowie alle Ränge, Titel und Verpflichtungen, das zweite Kind erhält lediglich 10% des Besitzes und Eigentums, wer jedoch was erhält wird vom Rat beschlossen.
  • Sind drei Kinder vorhanden, erbt der älteste leibliche Sohn 80% des besitzes und des Eigentums, sowie alle Ränge, Titel und Verpflichtungen, das zweite und dritte Kind erhalten jeweils 10% des Besitzes und Eigentums, wer jedoch was erhält wird vom Rat beschlossen.
  • Innerhalb der Erbfolge kann auch ein noch lebendes Familienmitglied das Erbe bereits verteilen. Sollte er dies machen müssen seine beerbten Kinder jedoch für seinen Lebensunterhalt sorgen und ihn mit versorgen.
 





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